kleinwasserkraft
Aus der Kraft des Wassers. Für eine sichere, nachhaltige Zukunft.

Kleinwasserkraftwerke sind Teil unserer Landschaft und liefern Tag für Tag zuverlässig erneuerbaren Strom. Mit ihrer kontinuierlichen Energieproduktion stärken sie die Versorgungssicherheit und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiezukunft.

Regional verankert und langfristig betrieben, werden sie von Menschen betreut, die ihre Gewässer und deren Potenzial bestens kennen.

Stärken, die den Unterschied machen

Planbar und stabilisierend

Kleinwasserkraftwerke liefern zuverlässig erneuerbaren Strom und sind dank ihrer guten Planbarkeit eine wertvolle Konstante im Energiesystem. Je stärker Erzeugung und Verbrauch variieren, desto wichtiger wird diese Stabilität. 

Viele Stunden, viel Wirkung

Die Anlagen produzieren während vieler Stunden im Jahr. Dadurch nutzen sie die eigene Infrastruktur und das Stromnetz effizient – und leisten über das ganze Jahr einen wertvollen Beitrag.

Dezentral und nah bei Ihnen

Strom aus der Region stärkt die Region. Dezentrale Einspeisung kann Netze entlasten, Abhängigkeiten reduzieren und Versorgung robuster machen.

Winterstrom für Versorgungssicherheit

Im Winter steigt der Strombedarf. Die Kleinwasserkraft leistet im Winterhalbjahr einen relevanten Beitrag und ergänzt die saisonalen Profile anderer Erneuerbaren.

Systemdienlich durch smarte Steuerung

Die Kleinwasserkraft vereinbart bewährte Technologie und einfache Systemintegration mit der Bereitstellung von Flexibilität. Und spielt damit auch im zukünftigen Energiesystem eine gewichtige Rolle.

Ganzheitlich: Schützen und Nutzen

Sanierungen und Modernisierungen ermöglichen ökologische Aufwertungen und deren Unterhalt. Sie schaffen resilientere Gewässer gegenüber dem Klimawandel und damit hochwertige aquatische Lebensräume für die Zukunft.

Eine erfolgreiche Energiewende entsteht durch Vielfalt und Ausgleich.
Die Kleinwasserkraft zeigt, dass erneuerbare Energieproduktion, Gewässerschutz und nachhaltige Nutzung gemeinsam möglich sind.
Kleinwasserkraft verstehen. Zusammenhänge erkennen.
Potenzial

Erfahren Sie, wo in der Schweiz noch Potenzial steckt, warum Erneuerung und Modernisierung oft die grössten Hebel sind und welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis prägen.

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Ökologie

Erfahren Sie, was Naturverträglichkeit konkret bedeutet, welche Massnahmen Gewässer verbessern können und wie Kleinwasserkraft und Gewässerschutz gemeinsam gedacht werden.

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Energiewende

Entdecken Sie die Kleinwasserkraft als ein unverzichtbarer Beitrag zu zuverlässiger, nachhaltiger und dezentraler Energie.

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Klimaschutz

Erfahren Sie, welchen Beitrag Kleinwasserkraft zum Klimaschutz leisten kann, warum langfristige Laufzeiten zählen und wie erneuerbarer Strom über Jahrzehnte Wirkung entfaltet.

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4200
GHW Jahresproduktion
Kleinwasserkraft liefert in der Schweiz rund 4200 GWh Strom pro Jahr – einheimisch, erneuerbar und planbar.
1 Mio.
Haushalte versorgt
Mit der Jahresproduktion der Kleinwasserkraft können mehr als eine Million Haushalte mit Strom versorgt werden.
90%
Hoher Wirkungsgrad
Wasserkraft gehört zu den effizientesten Technologien: rund 90% «water-to-wire» (Wasser → Strom).

Aktuelle Beiträge & News

Häufige Fragen zur Kleinwasserkraft.

Als «Kleinwasserkraft» bezeichnet man in der Schweiz Anlagen mit einer Leistung kleiner als 10 MW.

Zurzeit sind geschätzte 1‘400 Kleinwasserkraft-Anlagen in der Schweiz in Betrieb, mit einer gesamthaft installierten Leistung von ca. 880 MW und einer jährlichen Produktion von ca. 4’100 GWh (4,1 TWh). Mögliche Fallhöhen liegen im Bereich von ca. 2 bis über 1'000 Meter. 

Das Bundesgesetz über die Fischerei aus dem Jahr 1991 schreibt vor, dass bei jedem technischen Eingriff in ein Gewässer die freie Fischwanderung sicherzustellen ist.

Das bedeutet, dass bei einem Wehr die vorkommenden Fische sowohl flussaufwärts wie auch flussabwärts wandern können müssen.

Die KEV war ein schweizerisches Förderinstrument für erneuerbare Energien, das Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien den Unterschied zwischen Produktionskosten und Marktpreis vergütete. Sie wurde 2018 durch das Einspeisevergütungssystem (EVS) abgelöst.

Restwasser ist die Wassermenge, die nach einer Wasserentnahme mindestens im Gewässer verbleiben muss. Die Restwasserbestimmungen sind im Gewässerschutzgesetz geregelt und dienen dem Schutz der aquatischen Ökosysteme.

In Kleinwasserkraftwerken kommen verschiedene Turbinentypen zum Einsatz: Pelton-Turbinen für grosse Fallhöhen, Francis-Turbinen für mittlere Fallhöhen und Kaplan-Turbinen für niedrige Fallhöhen mit grossen Wassermengen. Die Wahl hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Ein Ausleitkraftwerk leitet einen Teil des Wassers aus einem Fliessgewässer über einen künstlichen Kanal oder eine Druckleitung ab, um es an einer tieferen Stelle wieder zurückzuführen. Die gewonnene Fallhöhe wird zur Stromerzeugung genutzt.

zum Kleinwasserkraft ABC
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