Energiewende
Die Energiewende braucht die Kleinwasserkraft!

Ob Winter, Sommer, trocken oder nass - die erneuerbaren Energien ergänzen sich gegenseitig perfekt. Die Kleinwasserkraft leistet einen unverzichtbarer Beitrag zu zuverlässiger, nachhaltiger und dezentraler Energie.

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Energiestrategie 2050

Mit der Energiestrategie 2050 hat die Schweiz ihre Energiepolitik neu ausgerichtet. Diese sieht einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2050 vor und erfordert eine Transformation des Schweizer Energiesystems. Gleichzeitig trägt die Strategie dazu bei, die energiebedingte Umweltbelastung der Schweiz zu reduzieren. Die Kleinwasserkraft unterstützt dabei und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

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Aktuelle Stromproduktion aus erneuerbaren Energien

Die Energiestrategie setzt auf eine verstärkte Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ein überwiegender Teil dieser Energie stammt aus der Wasserkraft, wovon über 10 % durch Kleinwasserkraftwerke erzeugt werden. Die anderen erneuerbaren Energien ergänzen die Wasserkraft je nach Wetter ideal und tragen zu einer stabilen Energieversorgung bei.

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Kleinere Wasserkraftwerke können die Abhängigkeit vom Ausland wesentlich reduzieren

Der Stromverbrauch im Winterhalbjahr steigt – auch aufgrund des Ersatzes von Ölheizungen durch Wärmepumpen. Je kälter der Winter, desto höher der Verbrauch.

Schon heute ist die Schweiz im Winterhalbjahr auf Stromimporte angewiesen. Mit dem europaweiten Ausstieg aus Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken sinkt jedoch auch in Europa das Stromangebot im Winter. Möglichen Versorgungsengpässen wird mit dem Ausbau der einheimischen erneuerbaren Energien begegnet. Die Kleinwasserkraft kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten.

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Kleinwasserkraft liefert wertvollen Winterstrom

Kleinere Wasserkraftwerke produzieren im Winterhalbjahr mehr als grössere Kraftwerke. Sie profitieren vom Klimawandel mit zunehmenden Niederschlägen im Winterhalbjahr und häufigeren Schneeschmelz-Perioden.

Die Kleinwasserkraft ist eine wichtige Ergänzung zu Photovoltaik und Wind: Sie springt unter anderem dort ein, wo diese saisonal oder witterungsbedingt weniger Energie liefern.

Kleinstwasserkraftwerke mit einer Leistung von weniger als 300 kW produzieren fast die Hälfte ihrer Jahresproduktion im Winterhalbjahr. Auch bei grösseren Kleinwasserkraftwerken ist der Winterstromanteil mit ca. 37% noch hoch.

Es braucht jetzt ein konsequentes Bekenntnis zu allen erneuerbaren Energien – auch zur Kleinwasserkraft!
Die Politik ist gefordert

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