RENEXPO INTERHYDRO – Die europäische Wasserkraftmesse mit Kongress

Am 28. und 29. November 2019 findet die RENEXPO INTERHYDRO im Messezentrum Salzburg zum bereits 11. Mal als Europas Wasserkraft-Treffpunkt Nr. 1 statt.

Auf der Drehscheibe zwischen Ost- und Westeuropa treffen sich die Experten der Branche. Die RENEXPO INTERHYDRO zeigt, welchen Beitrag Wasserkraft zu einer sicheren, nachhaltigen, bezahlbaren und klimaneutralen Energieversorgung leistet.

Im 2tägigen Kongress werden aktuelle Themen wie politische und rechtliche Rahmenbedingungen, Praxis-Erfahrungen, Projekte und Komponenten im Kraftwerksbau, Energiespeicherung, Instandhaltung und Modernisierung sowie gewässerökologisch verträglicher Wasserkraftausbau von Experten vorgestellt und diskutiert.

Die RENEXPO INTERHYDRO spricht alle in der Wasserkraft tätigen Personen aus Wirtschaft und Industrie, Behörden und Kommunen, Politik und Verbänden sowie Wissenschaft und Forschung aus ganz Europa an.

Mehr Informationen…

Call for Papers…

Kleinwasserkraftwerk Stroppel: Wirkungskontrolle Fischabstieg am Horizontalrechen mit Bypass

Der neue Bericht zur in den Jahren 2015 bis 2017 durchgeführten Wirkungskontrolle eines Horizontalrechens mit Bypass am Kleinwasserkraftwerk Stroppel liegt vor.

Im Bericht werden die verwendeten Methoden beschrieben und die jeweiligen Ergebnisse vorgestellt. Da es sich um ein schweizweites Pilotprojekt handelt und zum Verhalten der Fische während des Abstiegs in grösseren Fliessgewässern im Mittelland wenig bekannt ist, wurde zusätzlich versucht, die folgenden Fragestellungen zu beantworten:
•    Wodurch wird Fischwanderung ausgelöst resp. wann findet Fischabwanderung statt?
•    Ist der Abstieg ein aktives Abwandern oder ein passives Abdriften?

Bericht runterladen…

Energeiaplus – Neue Zahlen zur Kleinstwasserkraft

Das Bundesamt für Energie hat statistische Zahlen zur Kleinstwasserkraft (<300kW) erarbeiten lassen und diese nach Kantonen, Anwendungen (Fliessgewässer, Trinkwasser, Abwasser, Bewässerung, …) aufgeschlüsselt. Ein entsprechender Artikel mit Link auf den Bericht finden sich auf der Seite von Energeiaplus.

Beiträge Grobanalysen – Merkblätter und Gesuchsformular wieder online

Das Programm Kleinwasserkraftwerke von EnergieSchweiz unterstützt Grobanalysen mit einem Kostenbeitrag. Nachdem die Webseite des Bundesamts für Energie BFE komplett umgestaltet wurde, waren einige Dokumente nicht mehr verfügbar. Neu finden sich die Merkblätter, das Gesuchsformular und weitere Informationen auf unserer Webseite unter Förderung.

EnergieSchweiz – Newsletter Kleinwasserkraft Nr. 37 publiziert

Der neueste Newsletter Kleinwasserkraft von EnergieSchweiz wurde soeben publiziert.

Themen:

  • Angepasste Rahmenbedingungen für die Kleinwasserkraft ab 01.04.2019
  • Neues Strommarktdesign, Winterstrom und Klimaveränderungen
  • Abbau Wartelisten
  • Kapitalkostensätze 2019
  • Fachtagung Kleinwasserkraft in Neuchâtel

Der Newsletter kann hier heruntergeladen werden.

22. Internationales Anwenderforum Kleinwasserkraftwerke: Anmeldeportal offen, Frühbucherrabatt!

Ab sofort ist die Anmeldung für das 22. internationale Anwenderforum Kleinwasserkraft in Rorschach möglich. Bis zum 1. Mai kommt ein Frühbucherrabatt zur Anwendung. Mitglieder von Swiss Small Hydro profitieren zudem vom Mitgliederrabatt. Und am Freitag Vormittag kann für nur CHF 60 ein Schnupperticket gelöst werden, welches auch eine Besichtigung des grossen Ausstellerbereichs ermöglicht.

Details hier: https://www.kleinwasserkraft-anwenderforum.de/anmeldung/


Einreichungen für Tagungsbeiträge

Wenn Sie auf dem Anwenderforum 2019 gerne einen Vortrag über Ihre aktuellen Ergebnisse halten möchten, freuen wir uns auf die Einreichung Ihres Manuskriptes. Einreichungsschluss: 31.03.2019. Weitere Informationen >>

Ausstellung und Sponsoring

Das Anwenderforum Kleinwasserkraftwerke wird von einer Ausstellung begleitet und bietet attraktive Sponsoring-Möglichkeiten. Seien Sie schnell bei der Standplatzvergabe und melden Sie sich jetzt als Aussteller an >>

Fachtagung Kleinwasserkraft: Programm definiert – Anmeldung ab sofort möglich!

Am 11. Mai 2019 findet die Fachtagung Kleinwasserkraft im Hotel Beaulac in Neuchâtel statt. Seit heute sind die Details des Programms bekannt, und ab sofort Anmeldungen möglich.

Weitere Details finden sich hier.

„Deutlich verbesserte Rechtssicherheit bei der Kleinwasserkraft!“ – Medienmitteilung zu den revidierten Energieverordnungen

St. Gallen, 27. Februar 2019

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 27. Februar Änderungen der Energieförderungsverordnung EnFV und der Energieverordnung EnV verabschiedet. Die Anpassungen führen zu deutlich verbesserter Rechtssicherheit bei der Kleinwasserkraft.

Die neuen Verordnungen lassen rückwirkend zu, dass die aufgrund der extremen Trockenheit 2018 reduzierte Kleinwasserkraftproduktion nicht zu Rückzahlungen der kostendeckenden Einspeisevergütung KEV führt. Ausserdem werden die Fristen bei Projekten in Planung so angepasst, dass systematische Einsprachen kein Verlust eines positiven Förderbescheids mehr bewirken können.

Swiss Small Hydro begrüsst auch die Anpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ZEV. Neu kann ein ZEV auch dann ermöglicht werden, wenn die dazugehörigen Grundstücke durch eine Strasse, Eisenbahn oder Fliessgewässer voneinander getrennt sind. Diese Anpassung ist insbesondere für kleinere historische Anlagen von Bedeutung, da diese mit dem neuen Energiegesetz nicht mehr über das Einspeisevergütungssystem gefördert werden und damit eine interessante Alternative zur Vermarktung über den Marktpreis geschaffen wird.

 

Hintergrundinformationen

BAFU – Anhörung Vollzugshilfe-Modul „Geschiebehaushalt – Massnahmen“

Die beiden Webinare, in den das BAFU das Vollzugshilfemodul «Geschiebehaushalt – Massnahmen» präsentiert haben, können nun online abgerufen werden. Die Aufzeichnung zum deutschsprachigen Webinar vom 13. Dezember 2018 können sie auf der Webseite https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/wasser/fachinformationen/massnahmen-zum-schutz-der-gewaesser/renaturierung-der-gewaesser/geschiebe/anhoerung-geschiebe.html unter «Multimedia» herunterladen. Sie finden auf der französischsprachigen Webseite an gleicher Stelle die Aufzeichnung des französischsprachigen Webinars vom 24. Januar 2019.

Nachtrag vom 28.02.2019: Leider sind die beiden Webinars nicht mehr online. Die Anhörungsversion der Vollzugshilfe „Geschiebehaushalt – Massnahmen“ findet sich jedoch hier

Stellungnahme Swiss Small Hydro zur Vernehmlassung 16.452 n Pa.Iv. Rösti Wasserkraft zur Stromerzeugung und Stromspeicherung. Anpassung der Umweltverträglichkeitsprüfung

Swiss Small Hydro hat eine Stellungnahme zur n Pa.Iv. 16.452 Rösti „Wasserkraft zur Stromerzeugung und Stromspeicherung. Anpassung der Umweltverträglichkeitsprüfung“ eingereicht. Swiss Small Hydro unterstützt den von der UREK-N vorgeschlagenen neuen Absatz 5 in Artikel 58a WRG und lehnt den von der Minderheit vorgeschlagenen zusätzlichen Absatz 6 ab.

Aus Sicht der Kleinwasserkraft sind insbesondere folgende Argumente von grosser Bedeutung:

  • Bei der Kleinwasserkraft handelt es sich um eine Technologie, welche die Energie des Wassers seit Jahrhunderten nutzt – zuerst in mechanischer Form, später mit elektrifizierten Anlagen. Bekannte Beispiele sind beispielsweise das Glarnerland, das Einzugsgebiet der Suze im Jura oder das Toggenburg, wo die Wasserkraft Spinnereien, Sägereien, Mühlen und andere industrielle Prozesse mit Energie versorgten. Diese Wasserkraftpotenziale werden zumeist auch heute noch genutzt. Hier den Zustand vor Beginn der Nutzung bestimmen zu müssen, wäre – wenn überhaupt – nur mit einem sehr grossem Aufwand verbunden möglich. Ausserdem ist davon auszugehen, dass der ursprüngliche Zustand für die ökologische Entwicklung des Gewässers nicht mehr relevant ist, da sich aufgrund klimatischer Veränderungen dessen Charakteristik stark verändert hat oder andere Wassernutzungen verhindern, dass der Urzustand wieder erreicht werden kann. Auch unwiderrufliche Veränderungen in der Landschaft, wie beispielsweise Rutschungen, Rodungen, Bodenversiegelung, etc. können die Eigenschaft eines Gewässers grundlegend verändern.
  • Der aktuelle Zustand von Natur und Landschaft lässt sich hingegen mit entsprechenden Untersuchungen relativ einfach bestimmen. Damit werden auch die jüngsten ökologischen Entwicklungen des beeinträchtigten Gebiets berücksichtigt. So wurde beispielsweise die Bewirtschaftung vieler Tagesspeicher von Kleinwasserkraftwerken aufgegeben und sind zwischenzeitlich verlandet. Diese Gebiete bilden mittlerweile einen wertvollen Lebensraum, oft auch für bedrohte Arten, und stehen teilweise auch unter Schutz.
  • Die Entwicklung von Wasserkraftprojekten und die ökologische Sanierung der Wasserkraft sind Projekte von grosser Komplexität, und für die Projektentwickler mit grossen Unsicherheiten verbunden. Die Vergangenheit zeigte auch, dass Projekte teils systematisch mit Einsprachen verzögert wurden. Dementsprechend kostenintensiv wird die Umsetzung solcher Projekte. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigten zudem, dass die Anforderungen an die Wasserkraft laufend erhöht wurden. So wurde die Entwicklung der Kleinwasserkraft gar auf Gesetzesebene mit einer Leistungsuntergrenze gestoppt – unabhängig davon, ob ein Projekt Auswirkungen auf Natur oder Landschaft hat, oder nicht. Es ist heute davon auszugehen, dass die Wasserkraft die in der Energiestrategie 2050 formulierten Ziele deutlich verpassen wird, wenn nicht Massnahmen getroffen werden, welche die bestehende Produktion schützen und Investitionen in einen Zubau der Wasserkraft ermöglichen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind dabei ein wichtiger Teil – genauso wichtig sind jedoch stabile Rahmenbedingungen mit strafferen und effektiveren Bewilligungsprozessen und der Schutz von nach Treu und Glauben getätigten Investitionen.

Die von Swiss Small Hydro eingereichte Stellungnahme findet sich hier.